Businessplan: Bedeutung und Tipps


Businessplan: Bedeutung und Tipps
Wissenschaftliches Coaching durch Ghostwriter
Im Allgemeinen ist ein Businessplan oder auch Geschäftsplan eine gegliederte und lückenlose Zusammenfassung einer Geschäftsidee oder eines Unternehmenskonzepts. Grundsätzlich behandelt der Businessplan dabei folgende Punkte:
  1. Die Funktionsweise der Geschäftsidee – also die Strategie
  2. Art und Umfang der Zielgruppe
  3. Darstellung die Chancen und Risiken gemäß der SWOT-Analyse
  4. lohnenswerte Aussichten in finanzieller Sicht 
Besonders der letzte Punkt lässt sich anhand eines Finanzplans sehr gut kontrollieren. Denn auch der Finanzplan ist ein fester Bestandteil eines Businessplans. Folgende Kriterien werden in einem Finanzplan kalkuliert: 
  • Umsatz
  • Kosten 
  • Ergebnis
Darüber hinaus wird auch eine Liquiditätsplanung vorgenommen und der Kapitalbedarf des Vorhabens ermittelt. Im Zuge der Erstellung des Businessplans werden also neben der Idee auch Maßnahmen, Ziele sowie die Finanzen des Vorhabens unter die Lupe genommen. Auf diese Weise entsteht ein ganz individueller und zielführender Leitfaden für die Unternehmensgründung.

Auch wenn viele Gründer denken, dass ein Businessplan nicht so wichtig ist, zeigen die genannten Punkte dennoch dessen Bedeutung ganz klar auf. Für jeden Unternehmensgründer ist es demnach empfehlenswert, einen Businessplan zu erstellen. Förderungen, Beratungen und Hilfeleistungen können Gründer zum Beispiel auch bei der Agentur für Arbeit erhalten.


Die Funktionen eines Businessplans

Sehr viele Gründer erstellen einen Businessplan nur, weil Investoren, Banken oder das Arbeitsamt dies benötigen. Jedoch sollte dies nicht nur der ausschlaggebendste Grund sein, warum ein Businessplan erstellt wird. Denn die Anfertigung macht jeder Existenzgründer in erster Linie für sich selbst. Schließlich bietet der Plan nicht nur einen soliden Leitfaden sondern kann auch weitere Vorteile aufzeigen. Insbesondere die folgenden 3 Kriterien sprechen für eine Erstellung. 

 
Vereinfachte Nachkontrolle und Prüfung

Insbesondere durch den strukturierten Aufbau der relevanten Inhalte eines Businessplans, ist eine Erfolgskontrolle für Existenzgründer für die Zukunft einfacher. Zunächst müssen natürlich erst einmal alle wesentlichen Informationen im Büro erarbeitet werden:
  1. Welche Zielgruppe liegt vor und wie kann diese am besten erreicht werden?
  2. Wie ist das Kaufverhalten und wer zählt zu den größten Wettbewerbern in der Branche? 
  3. Welche Standortfaktoren sind ideal? 
Diese und weitere abgestimmte Fragen sollte der Businessplan strukturiert und umfassend beantworten. Durch das einfache Zusammentragen von relevanten Informationen erschaffen sich Gründer zu Beginn eine gute Grundsubstanz. Diese muss im späteren Verlauf nur noch aufbereitet und zielführend erweitert werden. 


Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit 

Im Zuge der Erstellung kommt jeder Gründer einmal in die Situation, sich kritisch mit seinem Vorhaben auseinander zu setzen. Dies ist wichtig, um stets einen realistischen Blick auf die Umsetzbarkeit der Geschäftsidee zu erhalten. Zudem wird auch überprüft, ob sich das Vorhaben wirtschaftlich lohnt und welche Chancen und Risiken im Einzelfall vorliegen. 


Leitfaden für operative und strategische Aspekte

Sobald das Vorhaben einen umsetzbaren und realistischen Charakter besitzt, beginnt die abschließende Umsetzung. In diesem Zusammenhang bildet der Businessplan einen wichtigen Wegweiser. Dies ist nicht nur auf die Struktur bezogen. Denn ein Businessplan ist auch eine eine Entscheidungshilfe von geeigneten Marketingmaßnahmen, finanziellen oder ergebnisorientierten Entscheidungen.

Diese Punkte zeigen also, dass ein optimal ausgearbeiteter und geschliffener Businessplan viele Vorteile eröffnet. Nicht nur Planungsschwierigkeiten oder Kalkulationsprobleme werden umgangen, sondern auch das Risiko für ein vorzeitiges Scheitern des Vorhabens wird minimiert.

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Vorlage: Wie erstellt man einen Businessplan?

Viele Hochschulen und Universitäten gehen mittlerweile schon auf eine ideale Ausarbeitung eines Businessplans ein. Innerhalb der wirtschaftlichen Kurse erfahren die Studierenden alles Relevante zur Gründung von ihren Professoren, Dozenten oder Doktoranden. Schließlich wollen sich viele Studenten einmal innerhalb ihrer Karriere selbstständig machen. Und da ist das Wissen eines optimal ausgearbeiteten Businessplans natürlich hilfreich. Aber nicht jeder Gründer hat studiert oder so einen nützlichen Kurs belegt. Aus diesem Grund sind eine selbständige Recherche und die Teilnahme bei einem Gründungsseminar oder Workshops auch so wichtig. Für die allgemeine Erstellung eines Businessplans haben Gründer drei verschiedene Optionen: 
  • Erstellung mit Word und Excel
  • Nutzung eines (professionellen) Vorlagen-Services
  • Verwendung einer hochwertigen Businessplan-Software

Der ideale Umfang

Besonders der optimale Umfang eines Businessplans ist für viele Existenzgründer interessant. Jedoch gibt es hierauf keine pauschale Antwort. Die Länge eines Businessplans ist von Unternehmen zu Unternehmen individuell. Ein einfaches Geschäftsmodell, wie ein kleiner gastronomischer Betrieb oder Laden, kommt in der Regel mit 20 bis 30 Seiten inklusive des Finanzplans aus. 

Dahingegen benötigen intensive und umfangreiche Vorhaben mit großem Kapitalbedarf sehr viel mehr Inhalte. Hier sind Artikel mit bis zu 100 Seiten keine Seltenheit. Allerdings ist der Umfang des Businessplans nicht der entscheidendste Faktor. Denn in erster Linie müssen die Inhalte überzeugen.


Welche Inhalte müssen rein?

Je nach Komplexität und Länge des Vorhaben, müssen in einem Businessplan natürlich immer verschiedene Aspekte besonders ausgearbeitet und hervorgehoben werden. Nichtsdestotrotz gibt es auch allgemeine Punkte, die in jedem Businessplan eine Rolle spielen: 
  1. Angebot, Zielgruppe und Geschäftsidee: Einen großen Stellenwert in einem Businessplan nimmt die Geschäftsidee ein. Innerhalb dieses Kapitels erarbeiten die Gründer ein konkretes Angebot der Produkte und Dienstleistungen sowie die Zielgruppe. Dabei kann eine umfangreiche Marktanalyse sehr hilfreich sein. 

  2. Konkurrenten und Markt: In diesem Kapitel werden die Konkurrenten und die einzelnen Marktfaktoren unter die Lupe genommen. Wie groß ist zum Beispiel der Markt und das Marktvolumen? Welche Schwierigkeiten können zudem beim Markteintritt auftreten? 

  3. Unternehmensvisionen und Ziele: Hier spielen die Unternehmensentwicklung und das Know-How der Gründer eine wichtige Rolle. Welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele gibt es? Und in welche Richtung sollen die einzelnen strategischen und operativen Maßnahmen gehen? Darüber hinaus wird auch eine klare Unternehmensvision festgelegt. 

  4. Mehrwert und Strategie: Neben den Zielen werden in diesem Kapitel noch Kundennutzen, Unterschiede gegenüber Mitbewerbern sowie das Hervorheben des eigenen Angebots herausgearbeitet. Das zu erreichende Publikum legt dabei den Grundstein. 

  5. Marketing: Damit ein Unternehmen Erfolg haben kann, braucht es natürlich auch eine geeignete Marketingstrategie. Das Marketing sollte abgestimmt auf die Unternehmensgröße effizient und zielführend sein. 

  6. Rechtliche und steuerliche Aspekte: In diesem Kapitel werden alle Belange zu rechtlichen und steuerlichen Aspekten festgehalten. Dies betrifft vor allem die Rechtsform, den Firmennamen, die Buchhaltung oder weitere wichtige Genehmigungen. 

  7. Organisation: Besonders Standortfaktoren, die Mitarbeiteranzahl oder die Unternehmensstruktur sollten innerhalb des Businessplans genaustens erarbeitet werden. Zudem sollte sich ein Gründer auch selbst gut präsentieren können und aufzeigen, wieso ausgerechnet er für dieses Vorhaben geeignet ist.  

  8. Finanzplan: Neben Liquidität sind auch Investitionen sehr relevant. Jeder Gründer sollte hier klar aufzeigen, wie einzelne Projekte finanziert werden und wie der Kapitalbedarf ausfällt. 

  9. Die SWOT-Analyse: Innerhalb dieser Analyse werden die Stärken und Schwächen eines Unternehmens zusammengefasst. Zudem werden die Risiken und Chancen dargestellt und geeignete Maßnahmen für die Minimierung von Risikofaktoren aufgezeigt. 

  10. Executive Summary: In diesem Bereich werden nochmal abschließend alle relevanten Informationen des Businessplans zusammengefasst. Der Executive Summary sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da die meisten Leser aufgrund dieser Zusammenfassung sich für oder gegen ein Projekt entscheiden. 

Businessplan schreiben lassen – Die Vorteile

Einen Businessplan erstellen bedeutet nicht nur Berechnungen durchführen und eine Geschäftsidee zu präsentieren. Dabei zählt der erste Eindruck: Ist die einleitende Zusammenfassung ansprechend? Wie sieht der Businessplan optisch aus?Je professioneller der erste Eindruck ist, desto erfolgreicher ist auch der Businessplan. Beim Ghostwriting profitieren Auftraggeber davon, dass die Autoren nicht nur schreiberfahren sind und sie so Zeit sparen können, sondern dass sie auch stilistisch ansprechende Texte schreiben.