Wie unterscheidet sich das Studium an einer Eliteuni von anderen Universitäten

Ein Studium zu beginnen ist eine tolle Herausforderung. Nicht nur, dass eine gute Zukunft für Akademiker vorauszusehen ist, sondern auch, dass man als Mensch seine Ziele im Leben erreichen kann, ist eine Genugtuung. Aus diesem Grund möchten viele junge Menschen in Deutschland studieren und sich mit besonderen Abschlüssen schmücken. Allerdings stellt sich nach dem Abitur die Frage, welche Universität eigentlich die richtige Wahl für einen ist. Möchtest du in deiner Heimatstadt studieren oder willst du lieber in die Großstadt? Viele angehende Studenten stellen sich diese Fragen gar nicht mehr, weil für sie nur noch eine der besten Universitäten auf die Wunschliste kommt. Es ist an dieser Stelle jedoch zu klären, ob ein Studium an einer Eliteuni wirklich eine gute Wahl ist oder ob es nicht eine andere der vielen Universitäten in Deutschland tut, die auch einen guten Ruf mit sich bringt. Deutsche Unis im Check sollten das passende Ergebnis aufweisen.

eliteuni

Liste der besten Eliteunis Deutschlands

Nicht nur in Amerika gibt es Universitäten, die auch wie in England in aller Munde sind. In Deutschland gibt es einige Hochschulen, die sich auch als Elite-Universität bezeichnen können. Es ist ein Unterschied zwischen Bildung und Ausstattung zu machen. Mit exzellenter Ausbildung und Lehre haben die Unis mit dem hochnäsigen Ruf nichts zu tun. Es geht ganz allein um die Forschungsleistung, die an der Hochschule durchgeführt und geleistet wird.

Die Förderung der Doktoranden sowie das Forschen von unterschiedlichen Themen mit gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz spielen eine große Rolle. Das bedeutet, dass du als Student von dem Status der Uni profitieren kannst und darüber hinaus die Berührungspunkte der Forschung während des Studiums in Anspruch nehmen könntest.

Aktuell befinden sich folgende Unis in der Exzellenzinitiative:

  • Universität zu Köln
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Bremen
  • Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • Technische Universität München
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Humboldt- Universität Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg
  • Universität Konstanz

Diese Universitäten wurden aufgrund ihrer Exzellenzinitiative von Bund und Ländern für ihre besonderen Forschungskonzepte ausgezeichnet und werden auf dieser Basis entsprechend finanziell gefördert.

Professoren lehren an beiden Typen der Hochschulen

Eliteuniversitäten gibt es nicht nur in England und Amerika, sondern auch in Deutschland. Die Exzellenzinitiative für sich zu nutzen, um einen tollen Abschluss zu erhalten und somit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen, ist die Hoffnung vieler junger Menschen. Allerdings sollte man vor der Wahl einer Universität herausfinden, welche Hochschulen sich für ein Studium anbieten und welche Vorteile eine Eliteuni hat.

Führende Professoren, die sich mit dem Thema Forschung befassen, müssen nicht an einer Eliteuni studiert haben. Die Spitzenforschung weist Professoren auf, die an ganz normalen Hochschulen studiert haben und dennoch den Sprung in die beste Liga geschafft haben. Wenn du schon jetzt die Eliteunis ablehnst, solltest du dir die besten Hochschulen dennoch anschauen, um einen Eindruck deiner Möglichkeiten für die Zukunft anzuschauen.

Unterschiede an dem Ablauf des Studiums gibt es kaum

Top Eliteunis weisen in der Regel tolle Einrichtungen auf sowie die besten Professoren, die einen anerkannten Status aufweisen. Bekannte Unis, die zu den Eliteeinrichtungen gehören sind unter anderem Harvard, Princeton, Yale, Columbia und Penn. Allerdings sind auch die beiden Unis in Oxford und Cambridge in aller Munde und begeistern zahlreiche reiche Familien. Dennoch gibt es viele Mythen, die aus Filmen bekannt sind, die sich jedoch im wahren Leben nicht bestätigen.

Statistisch gesehen gibt es keine großen Unterschiede zwischen Eliteunis und normalen Hochschulen. Unter den Elite-Studenten sind nach einer aktuellen Statistik ganze 71 Prozent zufrieden mit ihrem Studium und der Hochschule. An normalen Universitäten sind es 63 Prozent der Befragten. Der Standard der eigentlichen Elite-Unis, die lediglich die Besten der Besten aufweisen sollten, hat sich in den letzten Jahren ein wenig gelegt. Es sind lediglich die Medien, die deine Wahrnehmung in Bezug auf die Elite-Einrichtungen verändern. Im Detail schneiden die angeblich besseren Unis jedoch nicht besser ab. Bezüglich der Einrichtung haben die Elite-Unis die Nase vorn. Wenn die anderen Bereiche jedoch betrachtet werden, weisen die normalen Unis deutlich bessere Ergebnisse auf.

Vorteile einer Eliteuni

An einer Elite- Universität kannst du davon ausgehen, dass du von dem guten Ruf der Hochschule profitieren kannst. Allerdings ist aufgrund der großen Anziehungskraft der Unis davon auszugehen, dass die Vorlesungen immer sehr überfüllt sind. Oft müssen Studenten inmitten von mehreren hundert Studenten ihren Platz finden und fühlen sich aus diesem Gründen nicht sehr wohl. Somit kann es auch von Vorteil sein, an einer Universität zu studieren, die kein Elite-Siegel aufweist.  Auf der anderen Seite bieten sich besondere Vorteile an:

    • Uni-Rankings sind sehr gut:

Die Rankings der Elite-Unis sind gut. Allerdings können diese nicht oft in den Rankings der besten Unis Deutschlands aufgenommen werden. Das bedeutet, dass viele Elite-Einrichtungen mit normalen Hochschulen in Sachen Bildung nicht mithalten können. Das verunsichert nicht nur die Studenten, sondern auch die Professoren häufig.

    • Sehr gute Ausstattung:

Während des Studiums kannst du als Student von den Einrichtungen, wie Bibliothek und der technischen Ausstattung profitieren. Das erleichtert zwar nicht das Lernen, sondern bereitet in der Regel mehr Zufriedenheit während des Studiums.

    • Gute Zukunftschancen:

Wenn du an einer Elite-Hochschule studieren möchtest, kann du später auf dem Arbeitsmarkt von dem Ruf der Hochschule profitieren. Arbeitgeber schauen gerne auf die Rankings und die Art der Uni, die du dir zum Studieren ausgesucht hast. Eine schnellere Anstellung kann im besten Fall die Folge sein.

Reicht nicht auch eine normale Uni?

Zuletzt ist zu untersuchen, welchen Unterschied ein Studium an der Elite-Uni zu einer normalen Uni mit sich bringt.

  • Zu beginnen ist bei der Zulassung zum Studium. Die Voraussetzungen für ein Studium an einer der Elite-Einrichtung ist ein sehr gutes Abitur. Die meisten Unis schauen auf die Noten und möchten, dass die Abiturienten ein Zeugnis von 1,0 mit sich bringen. Da dieser Schnitt nicht so leicht zu erreichen ist, können auch geringe Abstriche an der Note gemacht werden, wenn zusätzlich zu belegen ist, dass dein soziales Engagement hoch ist und du dich von der Masse abheben kannst. Das ist am besten durch Zertifikate zu belegen. Sprachzertifikate können auch von Vorteil sein und heben deinen Status deutlich an.
  • Bevor du angenommen werden kannst, musst du in der Regel noch einen Test absolvieren, der auch Kurzabi genannt wird. Hier werden Bereiche wie Mathe, Grammatik und Literatur getestet. Außerdem können weitere drei Fächer selbst ausgewählt werden, in denen man getestet werden kann, hierbei stehen den angehenden Studenten 20 Fächer zur Auswahl.
  • Bist du in einer bestimmten Sportart sehr fit und talentiert, solltest du dieses Talent auch in der Bewerbung angeben. Wenn man sich sehr gut in das Sportteam der Uni einfinden kann, wird man durchaus bessere Chancen auf eine Aufnahme erhalten.
  • Neben guten Argumenten für die Bewerbung sollten auch Praktika absolviert worden sein, die in unterschiedlichen Bereichen vorzuweisen sind. Die Praktika sollten jedoch mit dem ausgewählten Studienfach übereinstimmen.
  • In Amerika und England sind die Unis sehr teuer, diese können bis zu 60 000 Euro im Jahr kosten. An dieser Stelle würde sich ein Stipendium lohnen. In Deutschland sind die Kosten deutlich geringer ausgelegt.

Elite Uni – Studium zu versuchen

In Deutschland wäre es aufgrund der geringeren Kosten durchaus vorteilhaft, an einer der Elite-Unis zu studieren. Die schnellere Aufnahme in den Beruf nach dem Studium sowie der gute Ruf der Uni bereichert die Studenten. Allerdings wird weltweit nur ein Prozent der Bewerber an der Uni angenommen, die sich beworben haben. Einen Versuch ist es jedoch durchaus wert. Wer nicht angenommen wird, kann sich noch immer an einer anderen „normalen“ Hochschule bewerben, die auf den vorderen Plätzen der Besten-Uni-Rankings zu finden ist.

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