Kochen mit Induktion – interessant (nicht nur) für Studenten


Kochen mit Induktion – interessant (nicht nur) für Studenten
Irena studiert Kunst und Medienwissenschaften und ist grade in ihre erste eigene Bude im Studentenwohnheim gezogen. Da sie ihr Essen am liebsten selber zubereitet, hat sie sich vor ein paar Wochen eine Induktionskochplatte mitsamt einem entsprechenden, 4-teiligen Topfset für Induktion zugelegt. 

„Für einen Gasherd fehlt mir hier leider der Anschluss… und der Platz!“, sagt die 21jährige Hobbyköchin, die es sich auch trotz der beengten Wohnsituation nicht nehmen lassen will, ihrer Kochleidenschaft adäquat nach zu gehen und beim Brutzeln und Braten ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Anfangs habe sie hier mit einer kleinen Elektrokochplatte und zwei alten Töpfen plus Pfanne hantiert. „Ging auch, hat aber irgendwie nicht wirklich Spaß gemacht. Denn so richtig wollte die Wärme nicht von der Kochplatte in den Topf“, lacht die junge Studentin. 

Als ihr klar wurde, dass sie ihre ausgedienten Töpfe gegen ein anständiges Kochgeschirr mitsamt einer neuen Kochplatte austauschen muss, kam ihr die Idee, sich mal ein wenig über das Kochen mit Induktion schlau zu machen. Denn das ist ja heutzutage in aller Munde und hat schon lange den Weg selbst in die kleinsten Küchen gefunden. Und etwas wirklich Schlechtes hat sich darüber bisher auch noch nicht gehört. 


Schneller Kochen durch kürzere Reaktionszeiten


Besonders gefiel ihr der Gedanke, dass die Wärme durch das Induktionsprinzip direkt im Topfboden gebildet wird. Dadurch wird eine viel schnellere Reaktionszeit erreicht als bei konventionellen Elektroherden und auch das Anheizen geht merklich schneller. 
In Punkto Kochgeschwindigkeit und Temperaturänderung kommt man dem vielbeschworenen Gasherd hier also schon recht nahe. Was sich natürlich auch auf den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten auswirkt. 


Nachhaltigkeit durch geringeren Stromverbrauch


Über einen längeren Zeitraum gerechnet, lassen sich so durchaus beachtliche Beträge einsparen. Denn schließlich ist so ein Herd, grade wenn man gerne selber kocht, quasi jeden Tag in Betrieb und verbraucht dann auch nicht gerade wenig Strom. Dann können schon tägliche Einsparungen von 10-20 Cent übers Jahr gerechnet durchaus beachtliche Beträge ergeben. 

Der etwas höhere Anschaffungspreis amortisiert sich über die Zeit gerechnet also früher oder später wieder von alleine.


Gute Qualität muss nicht teuer sein


 „150,- Euro habe ich mir für die Anschaffung eines neuen, induktionsgeeigneten Keramik Topfsets plus entsprechender Induktionskochplatte als Budget gesetzt. Schließlich koche ich wirklich sehr gerne. Und ein bisschen Qualität sollte das neue Kochgeschirr auch haben, denn sowas kauft man sich ja nicht ständig aufs Neue“, meint Irina und zeigt uns ihre kleine Kochnische, in deren Mittelpunkt die kleine, aber modern aussehende Induktionskochplatte und das 4-teilige Induktions Topfset stehen. 

Unterm Strich hat sie für beides zusammen nur rund 130,- Euro bezahlt – und ist hochzufrieden. Bei einer realistischen Stromersparnis von ca. 40,- Euro im Jahr bei regelmäßiger Benutzung hat sie diese Ausgabe nach ihrem Studium wieder komplett reingeholt. 

Strom gespart, Geld gespart - so etwas nennt man heutzutage Nachhaltigkeit. Schließlich lassen sich die meisten höherwertigen Kochtopfsets namhafter Hersteller wie WMF, Fissler und Zwilling zudem jederzeit durch passende Töpfe, Pfannen und sonstiges Zubehör wie einen Dämpfeinsatz individuell erweitern und so an geänderte Bedürfnisse anpassen.


Induktions Topfsets sind individuell erweiterbar


Sollte es in ferner Zukunft aber doch noch der heißersehnte Gasherd werden, so ist Irina mit ihrem Induktions Topfset auch hier bestens bedient. Denn es ist nicht nur hervorragend für alle sonstigen Herdarten, also auch für Gas, geeignet. Die hochwertige Verarbeitung und die erstklassigen Materialeigenschaften machen sich in jeden Fall positiv bemerkbar. 

Der üblicherweise gekapselte Sandwichboden eines induktionsfähigen Topfsets nimmt die Wärme nicht nur schnell und gut auf, sondern speichert diese auch sehr lange und gibt sie gleichmäßig an den Topfboden, bzw. den Topfinhalt ab. Dadurch wird zum einen das Anbrennen von Speisen verringert und der Reinigungsaufwand spürbar erleichtert. 

Zum anderen werden diese auch nach dem Kochen noch sehr lange warmgehalten und der Herd kann bedenkenlos ausgeschaltet werden ohne dass das Essen zu schnell kalt wird. Das spart nicht nur Energie, sondern verhindert auch das unnötige Festsetzen von Verschmutzungen, z.B. durch einen übergelaufenen Topfinhalt.


Einfache Reinigung und kein Anbrennen mehr


Überhaupt wird der Faktor ‚Reinigung‘ bei einem Induktionsherd merklich vereinfacht. Denn die Kochplatte wird hier nur indirekt durch den auf ihr stehenden Kochtopf erhitzt, in dessen Boden die Wärme erzeugt wird. Dass diese Temperatur deutlich geringer ist als bei einem herkömmlichen Elektroherd liegt auf der Hand. 

Dadurch gehört beim Kochen mit Induktion auch das Anbrennen von Speisen der Vergangenheit an. Ein schneller Wisch mit einem feuchten Tuch ist hier in der Regel absolut ausreichend, um Übergelaufenes und Verkleckertes zu entfernen und die Kochplatte wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. 


Geringere Verletzungsgefahr für kleine Kinder


Auch die Verbrennungsgefahr durch eine heiße Herdplatte ist folglich deutlich geringer als bei allen anderen Herdarten, liegt die Temperatur hier doch oft nur im oberen handwarmen Bereich. Grade für Eltern kleiner Kinder ein bemerkenswerter Faktor, birgt der Herd doch sonst nach dem Kochen stets eine potentielle Verletzungsgefahr für den jungen Nachwuchs.

Irena ist jedenfalls voll und ganz zufrieden mit ihrer Anschaffung. „Die Töpfe funktionieren wirklich sehr gut und sehen dabei auch noch sehr hochwertig aus. Vermutlich werden sie mich noch bei dem ein oder anderen Umzug begleiten. Und vielleicht bekommen sie ja auch gemeinsam mit mir Nachwuchs“, zwinkert sie hinsichtlich Familienplanung und der möglichen Erweiterbarkeit ihres Kochtopfsets. Das Thema Gasherd ist jedenfalls erstmal auf Eis gelegt…
 

Wie funktioniert das Kochen mit Induktion?


Das Prinzip der Induktion begegnet uns im täglichen Leben viel öfter als uns bewusst ist. Mittlerweile lassen sich ja sogar schon moderne Smartphones kontaktlos per Induktion aufladen. Aber auch Mikrofone, Lautsprecher und Tonabnehmer von Gitarren funktionieren nach dem Induktionsprinzip, um nur einige Beispiele zu nennen.

Um das Grundprinzip der Induktion zu verstehen, muss man aber nicht Physik studieren. Es besteht vereinfacht gesagt darin, dass eine von Strom durchflossene Spule ein elektromagnetisches Feld erzeugt (Induktionsherd). Wenn dieses elektromagnetische Feld nun auf einen magnetischen Gegenstand trifft, versetzt er dessen Elektronen in Schwingung (Topfboden). 

Werden nun ausreichend viele Elektronen stark genug in Schwingung versetzt, entsteht durch die Reibung Wärme. Aus diesem Grund ist ein magnetischer Topfboden Voraussetzung für induktionsfähiges Kochgeschirr. 


Ist mein Topf induktionsfähig?


Sollte das Zeichen für Induktion (eine stilisierte Spule) nicht auf dem Topfboden zu sehen sein, kann man mit Hilfe eines Magneten ganz einfach selber herausfinden, ob der Topf induktionsfähig ist oder nicht. 
Ziehen sich Topfboden und Magnet an, ist er es. Die volle Stärke von Induktionskochplatten lässt sich aber erst mit höherwertigen Induktionstöpfen ausspielen. Denn durch deren besondere Struktur und ideal aufeinander abgestimmte Materialien wird die Wärme optimal erzeugt und ein bestmöglicher Wirkungsgrad erzielt.